Kommunale Wohnungsgesellschaft modernisierte Bestandsgebäude in der Engerser Landstraße – Dämmung, Wärmepumpe und Photovoltaik

Ein gelungenes Beispiel für die Modernisierung eines Wohnhauses der GSG Neuwied aus den 1960er-Jahren findet sich in der Engerser Landstraße 43. Wie GSG-Geschäftsführer David Meurer ausführt, wurde das Gebäude innerhalb eines Jahres innen wie außen komplett kernsaniert. Energetisch gesehen ist das Haus dank der Initiative der kommunalen Wohnungsgesellschaft heute auf dem Stand eines Neubaus. 

Durch die Sanierungsmaßnahme wurde der Standard eines Effizienz-Hauses EH 55 erreicht, erklärt GSG-Architekt Viktor Hoff. Das komme auch den Mietern zugute. Neben der Erneuerung der Gebäudehülle durch Dachdämmung, Dacheindeckung, Fenster und Wärmedämm-Verbundsysteme erfolgte die Installation einer Luftwasserwärmepumpe und der Photovoltaikanlage auf dem Dach. Eine Strangsanierung inklusive neuer Elektroinstallation ergänzte dieses Programm. Neben der veränderten Kellerverteilung ertüchtigte man im Zuge der Tragwerksplanung auch den Dachstuhl. Was die Mieter freut: In den neun Wohnungen mit jeweils rund 63 Quadratmetern Wohnfläche hat die GSG alle Bäder, Heizkörper und Türen erneuert und im rückwärtigen Bereich gibt es nun neue, großzügige Balkone und Fenster. 

Positiv ist laut Geschäftsführer David Meurer, dass die landeseigene ISB-Bank solche Projekte im GSG-Bestand mit Fördermitteln unterstützt.  „Bei einer Einstiegsmiete von 6,90 Euro pro Quadratmeter wird ein guter Standard geboten, in dem sich die hier lebenden Menschen zu Hause fühlen können.“ Fertiggestellt waren die Wohnungen zum 1. April dieses Jahres; zu diesem Zeitpunkt war auch der erste Anmietungstermin. Angepackt werden muss noch der Außenbereich. Das ist in der Vorbereitung.

Das Wohnhaus in der Engerser Landstraße 43 wurde von der GSG Neuwied saniert und modernisiert. Jetzt ist das Gebäude aus den 1960er-Jahren auf Neubau-Standard.

Foto: Michael Stoll/GSG